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MacBook Pro – ein kleines Fazit nach 4 Monaten
Im August habe ich mir bei der 19 Prozent Aktion vom MediaMarkt das 13 Zoll MacBook Pro geholt und es mit 4 GB Ram sowie einer 128 GB Flash-HDD aufgerüstet. Mittlerweile verrichtet mit SnowLeopard auch Apples neustes Betriebssystem seinen Dienst auf dem Laptop. Sonst habe ich keine Veränderungen vorgenommen. Nachdem ich zu Beginn sehr begeistert war und das MacBook seit mittlerweile 4 Monaten regelmäßig in Betrieb habe, wird es Zeit für einen kleinen Zwischenbericht.
Die Hardware hält was sie verspricht. Es sind bis dato keinerlei technische Macken, Verschleißerscheinungen oder Defekte zu verzeichnen. Einzig einige häufig genutzte Tasten sehen ein wenig anders aus, wenn man den Laptop gegen das Licht hält. Das Touchpad ist ein Traum und hat bei mir jeden Wunsch nach einer Maus obsolet gemacht. Vor einiger Zeit habe ich es so umgestellt, dass es auch bei Berührung einen Mausklick erkennt. Das funktioniert bei mir besser, als wenn ich bei jedem klick das gesamte Pad einrücken muss. Vor allem Rechtsklicks mit zwei Fingern erkennt es so immer, was vorher nicht immer der Fall war.
Seit einer Weile hat Apple auch ein neues OS am Start, auf das ich für knappe 10 Euro aufgerüstet habe. Mit SnowLeopard hat sich bei mir vor allem eines geändert: Flash ist noch weniger performant als unter Leopard. Wenn ich ein Filmchen auf YouTube schaue, steigt die Auslastung auf über 100 Prozent, der Lüfter springt an und das MacBook wird heiß. Etwas besser ist es, wenn Safari im 32bit-Modus startet. Da eine Neuinstallation dank TimeCapsule und TimeMachine ein Kinderspiel ist, habe ich das System testweise komplett neu aufgesetzt, ohne eine Verbesserung zu erreichen. Beholfen habe ich mir mit clicktoflash, dass Flash nur noch auf Tastendruck abspielt und Youtube-Videos auf h.264 umwandelt, was wesentlich ressourcensparender ist. Wirklich zufriedenstellend ist das jedoch nicht. Ob der Fehler bei Adobe oder bei Apple liegt ist mir egal. Je nach Fanlager wird der schwarze Peter der Gegenpartei zugeschoben. Mittlerweile gibt es einen Betaversion von Adobe Flash, die etwas besser läuft und die GPU nutzt. Letzteres funktioniert jedoch nicht auf Macs.
Nach wie vor begeistert bin ich von TimeMachine, mobileMe und der Verbindung mit meinem iPhone. Allerdings weiß wohl nur Apple selbst, warum sich die dazu notwendigen Einstellung in zig Untermenüs verstecken. Von der propagierten Benutzerfreundlichkeit sehe ich da nichts. Das gehört alles in einem eigenen Punkt zusammengefasst. In der jetzigen Form ist das ganz schlimm. Wenn es aber mal läuft, ist es wirklich spitze. Alles wird automatisch gesichert, mit einem Klick kann ich diverse Dateien und Ordner auf den Stand von Tag x zurücksetzten. Wenn ich auf meinem iPhone eine Adresse ändere, wird diese automatisch auf alle Systeme synchronisiert und umgekehrt. So muss das sein.
Unterm Strich bin ich sehr mit dem Gerät zufrieden. Dass Soft- und Hardware aus einer Hand kommen hat einfach Vorteile. Microsoft ist mit Windows 7 aber sicher nicht viel schlechter, wenn man bedenkt, wie viele unterschiedliche Konfigurationen berücksichtigt werden müssen. Das Look and Feel ist auf dem MacBook ungeschlagen. Das Arbeiten mit dem Gerät macht einfach Spaß. Ich bereue den Umstieg nicht, würde den Laptop aber schon aufgrund des Preises nicht bedenkenlos an jeden weiter empfehlen.
| Print article | This entry was posted by Alexander on 06/12/2009 at 15:36, and is filed under Allerhand. Follow any responses to this post through RSS 2.0. You can leave a response or trackback from your own site. |
